Gestern waren wir auf dem Flohmarkt um unseren Keller etwas zu leeren und ansonsten viel Überflüssiges zu Geld zu machen. Um Jim Knopfs Wiege aufzustellen mussten wir ein Regal abbauen und einige Bücher haben unseren Haushalt verlassen. Entrümpeln und Aufräumen tat und tut sehr gut!
Wie immer haben wir einen Stand mit mehreren Freunden zusammen gehabt und außerdem kamen unglaublich viele Leute zu Besuch, um uns die Zeit zu verkürzen, uns Eis, Erdbeeren und Kaffee zu bringen oder einfach ein Schwätzchen zu halten. Wir haben den genialen Standplatz direkt vor dem Rathaus, den wir auch schon letztes Jahr im August hatten, wiederbekommen. Herzlichen Dank an den Marktmeister!
Schönster Moment: An unseren Stand kam eine Frau, die letztes Jahr die Lederjacke meiner Mutter gekauft hatte. Diese Lederjacke war ein Original aus den 70er Jahren und eigentlich von mir heiß geliebt, aber bedingt durch die sehr viel schmalere Statur meiner Mutter hat mir die Jacke nie wirklich gut gepasst. Daher hatte ich letztes Jahr im Sommer beschlossen die Jacke zu verkaufen und habe mich sehr gefreut, dass die Käuferin so sympathisch wirkte - es ist schön zu wissen, dass geliebte Dinge ein schönes neues Zuhause bekommen. Dieses Jahr war eben diese Frau wieder da und hat die Lederjacke meines Vaters erstanden. Ist es nicht ein wunderbarer Gedanke, dass die Lederjacken meiner (seit zehn Jahren getrennt lebenden) Eltern wiedervereint wurden und nun im Kleiderschrank dieser Frau nebeneinander hängen werden? Manchmal mag ich das Schicksal einfach ...
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